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Videoschnittprogramme von Magix:
Für Einsteiger und Anspruchsvolle

Sommerurlaubszeit, das heißt für ambitionierte Camcorderbesitzer auch: Drehstart! Doch so passioniert die Hobby-Filmemacher auch vor Ort ans Werk gehen: Die Filmvorführung wird selbst für das geduldigste Publikum oft zur Nervenprobe.

KEIN OSCAR FÜR PAPA
Sage und schreibe 88 Prozent aller Camcorderbesitzer verzichten laut Umfrage auf den Schnitt und schließen stattdessen einfach den Camcorder an den Fernseher an, um ihr Publikum mit viel zu langen Aufnahmen zu langweilen.
Wer sein Publikum mit unbearbeitetem Rohmaterial – wie dem Urlaubsvideo „Papa bei der einstündigen Parkplatzsuchen“ in Echtzeit – quält, muss sich nicht wundern, wenn die Heimkinositzreihen bei der nächsten Vorstellung leer bleiben...

KOLLEGE COMPUTER ALS CUTTER
Pünktlich zur Haupt-Drehzeit gibt es nun Hoffnung: Mit Hilfe von Kollege Computer gelingen selbst Einsteigern Filmbearbeitungen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen können. Denn ob sich die Gäste bei der Vorführung Ihres selbstgedrehten Films wie in einem Folterkeller fühlen oder wie bei der Premiere des neuesten Steven Spielberg-Epos, hängt vor allem von einem ab: dem gelungenen Schnitt.


Für Anfänger: Magix Video Easy

Wie der Name verspricht, ist Video Easy ein besonders einfach zu bedienendes Videoschnittprogramm. Um Regie-Debütanten die Berührungsängste vor dem Computerschnitt zu nehmen, greift ein virtueller Assistent den Anfängern unter die Arme und zeigt Schritt für Schritt, wie es geht. Integrierte Lehrvideos zeigen anschaulich, was das Programm alles kann.

Ebenfalls betont anfängerfreundlich: das übersichtliche Design der Oberfläche mit großen Symbolen. Das Programm begleitet den Einsteiger vom Übertragen der Filmdaten auf den PC über die Bearbeitung bis hin zum Brennen der DVD oder der Veröffentlichung auf YouTube – und der kinoreifen Präsentation vor einem Publikum, das sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten wird!

Preis: 49,99 Euro


Für Anspruchsvolle: Magix Video Deluxe 15

Auch Magix Video Deluxe 15 Plus Sonderedition und Premium sind intuitiv erlernbar, bieten aber darüber hinaus auch ambitionierten Hobby-Filmern eine Fülle an kreativen Werkzeugen, die selbst so manchen Profi neidisch macht. Technisch ist die Software auf dem neuesten Stand. Beispielsweise wenn es um die Bearbeitung von Videos im AVCHD-Format geht – und damit gerüstet für Blu-ray Discs und Full-HD-Fernseher.

Zwar lässt sich dank Hilfsfunktionen in wenigen Schritten ein sehenswertes Ergebnis erzielen, doch experimentierfreudige Filmemacher freuen sich über die Möglichkeit, das eigene Werk zu veredeln mit dem perfekten Soundtrack, animierten Übergängen, Texteinblendungen und fast schon hollywoodreifen Spezialeffekten.

Preise:
MAGIX Video deluxe 15 Plus Sonderedition: 99,99 Euro
MAGIX Video deluxe 15 Premium: 119,99 Euro


Und zum Abschluss...
10 Tipps für bessere Filme

1. Der Plot
Ein Drehbuchautor oder Filmemacher in Hollywood muss seinen potentiellen Geldgebern in wenigen Worten erklären, um was es in seinem Projekt geht. Genau das sollten Sie auch können. Improvisation ist eine schöne Sache, wenn man in einer Jazzband spielt, doch für einen Film braucht man zumindest eine Idee als Gerüst. Es ist nicht nötig, ein Kurz-Exposé zu skizzieren oder gar ein bis ins letzte Detail ausgeklügeltes Drehbuch, aber überlegen Sie vor dem Griff zur Kamera kurz, was Sie erzählen möchten – und wem.

2. Die erste Szene
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, wusste schon Hermann Hesse. Und das, obwohl er keine Filme drehte. Wie bei einem Buch muss es dem Film gelingen, auf den ersten Blick neugierig zu machen. Daher sollte der Einstieg aufsehenerregend, spektakulär, kurios oder ungewöhnlich sein. Ist das Interesse des Zuschauers erstmal geweckt, muss es durch den kompletten Film gelenkt und bis zum Schluss wach gehalten werden.

3. Wackelkandidat
Wegen guter Führung wird man nur im Gefängnis entlassen. Bei der Kameraführung gilt das Gegenteil: Die Kamera ruhig zu halten, ist oberste Cineastenpflicht, wenn man vermeiden will, dass die Zuschauer seh-krank werden. Um Verwackeln zu verhindern, empfiehlt sich bei Teleaufnahmen ein Stativ.

4. Blick über den Tellerrand
Einer der vielen Wege, den Zuschauer nicht zu zermürben, ist der Wechsel des Blickwinkels – filmen Sie deshalb auch mal knieend, liegend (Froschperspektive) oder von einem erhöhten Standpunkt (Vogelperspektive). Kinder sollten immer in Augenhöhe, interessante Gebäude-Fassaden schräg von unten aufgenommen werden.

5. Total halb!
Nicht nur Stunts geben einem Film Dynamik, sondern auch Einstellungswechsel:
Panorama ( „weit“) wird gern verwendet, um eine Szene zu eröffnen oder abzuschließen. Hierzu eignen sich beispielsweise Landschaftsbilder oder eine Skyline.
Die Totale gibt einen Überblick über das Geschehen.
Die Halbtotale zeigt Menschen von Kopf bis Fuß.
Halbnah sieht man die Gestik schon genauer, noch stärker betont wird sie durch die nahe Darstellung.
Bei der großen Einstellung wird der Zuschauerblick auf die Mimik gelenkt. Ist die Kamera noch näher, spricht man von Detail.

6. Kamerafahrten
Horizontale oder vertikale Schwenks müssen langsam, in gleich bleibender Richtung, konstantem Tempo und ruckelfrei ausgeführt werden. Vermeiden Sie den Anfängerfehler, zu oft Kamerafahrten mit der Zoom-Funktion zu machen. Hier gilt Paracelsus Lehre: Die Dosis macht das Gift. Bewegen Sie sich besser mit der Kamera auf das Objekt zu. Einer solchen bewegten Einstellung sollte immer ein „Standbild“ folgen, sonst fühlen sich Ihre Zuschauer wie in der Achterbahn.

7. Gut in Schuss
Schuss und Gegenschuss machen Ihren Film ebenso lebendiger. Nehmen Sie beispielsweise den nahenden Zug in die erste Einstellung und zeigen Sie als Gegenschuss die Perspektive des Lokführers. Bei Großaufnahmen miteinander sprechender Personen, dreht man den Dialog aus verschiedenen Kamerapositionen.
Um dabei einen so genannten Achsensprung zu vermeiden (d.h.: Dieselbe Figur ist einmal in der linken und einmal in der rechten Bildhälfte), muss der Aufnahmewinkel mindestens 45 und maximal 180 Grad betragen. So wird auch gewährleistet, dass die Sprechenden nach dem Schnitt in die vom Betrachter als richtig wahrgenommene Richtung blicken, sich ansehen.

8. Und… Cut!
Schlechte Schnitte tun dem Auge des Zuschauers so weh wie einem Patienten auf dem OP-Tisch. Vermieden werden sollten zu kurze Einblendungen. Als Faustregel gilt: Szenen unter drei Sekunden sind zu kurz. Sanftes Überblenden sollte in Maßen verwendet werden. Üblicherweise werden zwei Szenen durch einen „harten Schnitt“, also ohne Übergangseffekte, miteinander verbunden.

9. Es werde Licht!
Entscheiden Sie sich für Tageslicht oder Kunstlicht. Werden beide Quellen gemischt (beispielsweise Wohnzimmerbeleuchtung und Sonnenlicht durchs Fenster), wird ein Farbstich die Aufnahme ruinieren. Wenn Sie mit Kunstlicht arbeiten wollen oder müssen: Statt Ihre Darsteller mit einem Halogen-Baustellenscheinwerfer zu blenden, arbeiten Sie mit Leuchtstoffröhren. Sie sorgen für diffuses, warmes Licht.

10. Der Ton macht die Musik
Was ist der Grund, warum den Zuschauern die Tränen in die Augen schießen, wenn sich das junge Paar trennt? Die schauspielerische Leistung? Im Idealfall auch. Aber mindestens genau so wichtig ist die Filmmusik. Sie trägt auf einer unbewussten – und damit umso effizienteren Weise – zur Emotionalität des Films bei. Natürlich nur, wenn Sie den richtigen Soundtrack zu Ihren Bildern wählen.