Asterix: Die Tochter des Vercingetorix

Foto: Egmont Ehapa Media
Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Das Warten hat ein Ende: Fans jeden Alters hatten das Comeback von Asterix und Obelix sehnsüchtig erwartet. Nun sind sie zurück und sie haben eine mächtige Verbündete …

Um wen es sich handelt verrät der Titel von Band 38 der Asterix-Reihe: „Die Tochter des Vercingetorix“.

Das Comic ist die vierte Gemeinschaftsarbeit von Jean-Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen). Das Autorenduo setzt das Werk der Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo fort.

Seit dem ersten Auftritt der beiden unbeugsamen Gallier im Jahre 1959 wurden bis heute über 380 Millionen Alben verkauft. Die beliebte Reihe schreibt 60 Jahre Comic-Geschichte.

Wie in den vorigen Arbeiten von Ferri und Conrad gelingt es auch dem neuen Band, den Charme des Originals beizubehalten und gleichzeitig mit der Zeit zu gehen.

Doch das tat bereits das Werk von René Goscinny und Albert Uderzo: Auch wenn das Setting der Geschichten stets die römische und gallische Vergangenheit war, so gab es in jedem Band auch versteckte Andeutungen auf das aktuelle Zeitgeschehen.

Diese Tradition setzen die beiden „Nachfahren“ Jean-Yves Ferri und Didier Conrad fort. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten!

Coming-of-Age Geschichte in Gallien

Ein geheimnisvolles Mädchen kommt ins Dorf, begleitet von zwei Arverner-Häuptlingen. Die Drei sind auf der Flucht vor Julius Cäsar und seinen Legionären, und das aus gutem Grund…

Der Asterix-Band 38 „Die Tochter des Vercingetorix“ offenbart ein Geheimnis: Vercingetorix, der Häuptling aller gallischen Häuptlinge, hatte eine Tochter!

Nach den Strapazen ihrer letzten Reise hätten sich Asterix und Obelix gewünscht, die Ruhe im beschaulichen Aremorica zu genießen. Doch daraus wird leider nichts, wenn ein rebellischer Teenie ganz Gallien aufmischt.

Bei Adrenaline, der Heldin, die Asterix und Obelix fast die Show stiehlt, ist der Name Programm. Julius Caesar würde sie gerne zwangsromanisieren, doch unterschätzt er die Sturm-und-Drang-Phase der gallischen Jugend!

Die pubertierende Adrenaline ist allerdings auch für die Gallier selbst bisweilen eine Herausforderung …

Asterix 2.0?

„Wir wollten uns stärker auf weibliche Figuren konzentrieren. Und bislang spielten Jugendliche in der Asterix-Reihe keine allzu große Rolle“, sagen die Autoren über das neue Werk.

Nach insgesamt 37 Alben müsse man Themen und Figuren finden, die von den Schöpfern der Serie bisher wenig behandelt worden sind. Nur so schaffe man Raum für neue Ideen und bringe frischen Wind rein, glauben
Ferri und Conrad.