Coole Hauptrolle(n): Wave Catcher

Eine raffinierte Kombination aus E-Scooter und Skateboard: Der Wave Catcher macht Lust auf den Sommer. Wir haben das coole Fortbewegungsmittel getestet.

Scooter oder Skateboard? Die Antwort lautet: ja! Der Wave Catcher ist das, was man im Englischen als „Best of both Worlds“ bezeichnet. (Foto: Rollplay)

California Beach-Feeling in Deutschland: Der Wave Catcher erlaubt es Kids ab 8 Jahren, auf dem Asphalt die perfekte Welle zu reiten. Mit seinen Signalfarben Rot und Schwarz wirkt der stylishe Wave Catcher schon im Stand imposant. Der Sportwagen unter den juvenilen Fortbewegungsmitteln.

Preisverdächtig

Für seine originelle Kombination aus den Fahreigenschaften eines E-Scooters und eines klassischen Skateboards war das Gadget von Rollplay zu Recht nominiert für das Goldene Schaukelpferd. Der Award kürt originelles und kindgerechtes Spielzeug.

Safety First!

Zunächst wird der Wave Catcher getankt. An der Steckdose. Während der Akku geladen wird, leuchtet die Lampe am Ladegerät rot. Leuchtet die Lampe grün, signalisiert dies, dass der Ladevorgang abgeschlossen und der Scooter einsatzbereit ist.

Vor der Testfahrt gilt: Schutzkleidung anlegen. Helm und Knie- sowie Ellenbogen-Schoner sollten bei jedem Ritt auf den Asphaltwellen getragen werden. Das Mindestalter liegt bei acht Jahren. Das maximale Gewicht des Fahrers bei 65 Kilo. Befahren werden sollten nur Asphaltstrecken, kein Schotter, Wiesen, Sand, Schlamm oder andere Offroad-Pisten.

Auch für das Fahren auf der Straße ist der Wave Catcher nicht zugelassen.

Kickstart!

Schickes Design: Schon im Stand macht der imposante Wave Catcher auf sich aufmerksam.

An der Seite des Aluminium-Boards befindet sich der Startknopf. Direkt daneben ein weiterer wichtiger Knopf: Vor dem ersten Ausritt sollte der Geschwindigkeitsknopf an der Flanke des Boards auf die langsamere Geschwindigkeit gestellt werden, um sich in aller Ruhe mit dem Fahrverhalten des Wave Catchers vertraut zu machen.

Leuchtet das Geschwindigkeitslicht grün, signalisiert dies, dass der Scooter auf 8 km/h Höchstgeschwindigkeit eingestellt ist. Drückt man erneut und kein Licht brennt, zeigt dies: Der Topspeed wurde erhöht auf das Maximum von 16 km/h.

Zunächst muss man mit einem Fuß anschieben, dann einen der links und rechts am Lenkrad angebrachten Startknöpfe beziehungsweise Handgasknöpfe drücken. Welcher der beiden ist egal, ihre Funktion ist identisch. Der manuelle „Kickstart“ ist nötig, weil der Wave Catcher erst ab einer Geschwindigkeit von fünf km/h den Motor startet.

Testfahrt

Coole Moves, aber bitte nur mit Helm! (Foto: Rollplay)

Die Standposition auf dem Wave Catcher erinnert ans Skaten, der E-Scooter-Motor sorgt für den Rausch der Geschwindigkeit. Der Lenker wird einfach in die gewünschte Richtung eingeschlagen und das Gewicht leicht verlagert. Und schon surft man über die Asphaltwellen, angetrieben vom elektrischen Wind.

Das Lenkrad liegt ergonomisch gut in der Hand und unterstützt das sichere Fahrgefühl. Der erste Eindruck überzeugt. Der coole Mix aus Skateboard und E-Scooter sorgt für Sommerlaune und dynamische Freude am Fahren. Gleichzeitig aber fühlen sich junge Testpiloten sicher. Schon nach den ersten Metern ist der Wave Catcher souverän zu beherrschen.

Und das nicht nur auf gerader Strecke, sondern auch bei adrenalinfördernden Kurvenfahrten. Neigungen und Steigungen fügen sich ebenfalls geschmeidig ins Fahrerlebnis. Selbst bei Unebenheiten der Fahrbahn kommt man nicht ins Trudeln. Das Federungssystem in der Gabel fängt die Unebenheiten ab und sorgt auch in solchen Momenten für ein sanft schwebendes Cruisen.

Zeit also, einen Gang höher zu schalten. Die zweite Höchstgeschwindigkeitsstufe gibt dem Cabrio-Feeling noch mal Extraschub. Der Wave Catcher beweist: Man braucht nicht viele PS, um Spaß am Cruisen zu haben, 24 Volt reichen!

Zum Bremsen oder anhalten wird das „Gaspedal“ in Form des Handgas-Knopfes am Lenkrad nicht mehr gedrückt. Wenn es schnell gehen soll, bremst man mit der Fußbremse am hinteren Ende des Boards. Dazu tritt man mit einem Fuß aufs Bremspedal. Das ist der gewöhnungsbedürftigste Teil der Steuerung, doch auch das klappt nach kurzer Zeit intuitiv.

Zurück in der Garage

Ist der Wave Catcher wieder in der Garage, lässt sich die Lenkstange einklappen, um das Gefährt platzsparend zu parken. Die Lenkstange ist übrigens höhenverstellbar, damit der E-Roller mit dem Kind mitwachsen kann.

Wir schließen uns mit Nachdruck den Sicherheitsempfehlungen des Herstellers an: „Lassen Sie das Kind niemals unbeaufsichtigt. Es ist direkte Aufsicht durch Erwachsene erforderlich. Benutzen Sie den Roller niemals auf Straßen, in der Nähe von Kraftfahrzeugen, im Straßenverkehr, auf oder in der Nähe von steilen Steigungen oder Treppen, Schwimmbädern oder Gewässern.“

Fazit

Der Wave Catcher von Rollplay überzeugt mit coolem Design, einem einzigartigen Fahrgefühl und – für Eltern wohl das wichtigste Argument – sicherem Fahrgefühl.

Preis: ca. 239,99 €