Der Deutsche Computerspielpreis 2015

DCP_2015_Gewinner

So sehen Sieger aus: die Gewinner des Deutschen Computerspielpreis 2015, zusammen mit Moderatorin Judith Rakers, den Schaupielern Oliver Kalkofe und Jasmin Tabatabai sowie dem YouTube-Star PietSmiet. Aus der Poltik vertreten waren unter anderem der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt sowie der Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. (Foto: Stiftung Digitale Spielekultur/Quinke Networks)

Die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises stehen fest. Der Preis gilt als wichtigstes Förderpreis der heimischen Spielebranche. Vor über 600 Gästen fand die Gala im Berliner ewerk statt.

In insgesamt 13 Kategorien wurden besondere Spiele gewürdigt.

Bestes Kinderspiel

Gewinner in der Kategorie „Bestes Kinderspiel“ ist das Rästel-Adventure „Fire“ von Daedalic Entertainment. Es gilt, in der Steinzeit den Quantensprung anzuzetteln, der die Menschheit voran brachte: Feuer zu machen.

Video zu „Fire“:

Bestes Jugendspiel

In der Kategorie „Bestes Jugendspiel“ siegte die Geschichte einer besonderen Freundschaft: „TRI: Of Friendship And Madness“ (Rat King Entertainment, Rising Star Games).

Bestes Serious Game

Gewinner in der Kategorie „Bestes Serious Game“ (also Lernspiele und Spiele, die Werte und Wissen vermitteln sollen) ist „Utopolis – Aufbruch der Tiere“ (Reality Twist, Nemetschek Stiftung).

Das Besondere: Spieler schlüpfen darin in selbst für Videospiele ungewöhnliche Rollen – als Wolf, Wildschwein, Eichhörnchen, Hirschkäfer oder Spinne nehmen sie Einfluss auf die Geschehnisse.

Video zu „Utopolis – Aufbruch der Tiere“:

Was ist das Beste Deutsche Spiel des Jahres?

Ausgezeichnet als „Bestes Deutsches Spiel“ wurde das Fantasy-Rollenspiel „Lords of the Fallen“ vom Frankfurter Entwicklerstudio Deck13. Die Auszeichnung „Bestes Internationales Spiel“ ging an das Antikriegsspiel „This War of Mine” des polnischen Studios 11Bit Studio, verlegt vom Münchner Publisher Koch Media.

Insgesamt wurden 385.000 Euro Preisgeld vergeben. Über 60.000 Euro Fördergeld freuten sich Studenten aus Trier („In Between), Köln („Simon Cooks“) und Darmstadt („UnderRaid“), die für ihre Nachwuchskonzepte im Bereich Spielentwicklung ausgezeichnet wurden.

Kann man Frieden spielen?

Sieger in der Kategorie „Beste Innovation“ ist das „Spiel des Friedens“ (Studio Fizbin, Landesmuseum für Kunst und Kultur Münster). Wie im echten Leben gilt auch für die virtuelle Friedensfindung: Nur gemeinsam kann man gewinnen.

Video zu „Spiel des Friedens“:

Gewinner in der Kategorie „Bestes Mobiles Spiel“ ist „Rules!“ von den Münchner Entwicklern The Coding Monkeys.

In der Kategorie „Bestes Internationales Multiplayer-Spiel“ ging der Preis an das Sammelkartenspiel „Hearthstone: Heroes of Warcraft“ (Blizzard). Der Publikumspreis ehrte „Dark Souls 2“ (Bandai Namco Entertainment)

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