Dienstag, 27. Dezember 2011
Bauklötzchen from Hell
Wir haben die Büchse der Pandora geöffnet. Genauer genommen eine Trommel mit Holzklötzchen in diversen Farben, Formen und Größen. Seitdem ist Aufräumen nicht mehr das selbe. Um noch ein Sagenmotiv zu bemühen: eine Syssyphos-Aufgabe.
Dienstag, 27. Dezember 2011
Die großen Rästsel der Elternschaft, Teil 1: Playmobil und die Geschlechterrollen
Interessante Frage: Wie unterscheidet man bei gebrauchten Playmobil-Spielsachen ein Damen-Kopftuch von einem Piraten-Kopftuch?
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Handys für Eltern
Mag sein, dass brandneue Multitouch-Smartphones mit allen technischen Finessen von Designern entwickelt wurden, die wissen, was sich Digital Natives und andere Technik-Freaks wünschen. Aber diese Designer sind sicher keine Eltern.
Anders kann ich mir nicht erklären, warum diese Geräte den Entdecker-Drang unseres kleinen Forschers nicht überstehen.
Vertrauen Sie mir: Sie brauchen kein neues Handy, dass ins Internet kann, Videos und Fotos machen und mit ihnen redet.
Sie brauchen ein Handy, das Speichel-, Stoß- und Wurf-Attacken von Einjährigen übersteht. Daher ist die erste Wahl: uralte Handys, die mega-peinlich aussehen, dafür aber unkapputbar sind. Egal ob ein Panzer drüber fährt oder ob es ein Einjähriger in die Finger bekommt. Mag sogar sein, dass neue Smartphones Panzer überstehen - aber sicher keine forsch forschenden Kinderhände.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Geschenke für Einjährige
Mit einem Jahr ist es Kindern noch egal, was sie geschenkt bekommen, denn alles was neu ist, ist interessant und spannend. Bei uns ist meistens sogar die Verpackung interessanter als das Geschenk. Kein Wunder, ein großer Pappkarton ist schließlich ein Haus, ein Auto, ein Raumschiff, ein Zug... und vieles mehr.
Ich sehe das gern. Denn ich fürchte, die Phase, in der Kinder im Vergleich mit ihren Freunden auch immer das neueste Markenprodukt und Designerklamotten haben wollen, kommt früher als einem lieb ist.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Sein erstes Auto
Dennis bekommt zu Weihnachten sein erstes Auto. Es hat knapp 500 PS und ist knallrot wie ein Ferrari. 500 Fantasie-PS natürlich, denn es handelt sich um ein Bobby Car. Meine Wahl fiel auf das ältere Design. Nicht etwa weil es günstiger war (das war es auch), sondern weil ein Helm dabei war. Als ich mit dem eingepackten Geschenk zu meinem (etwas größeren und fahrtüchtigen) Auto marschierte, war ich so aufgeregt, als wäre ich selbst noch ein Kind. Noch zehn Tage, dann ist endlich Weihnachten...
Montag, 31. Oktober 2011
Ein kleiner Schritt für die Menschheit...
... aber ein großer für Dennis und seine Eltern: Einen Monat nach seinem ersten Geburtstag hat unser kleiner Mann die Bretter betreten, die die Welt bedeuten: nämlich das Wohnzimmerparkett, wo er seitdem bisweilen auf zwei Beinen ganz im Leben steht und kleine Schritte in eine große Zukunft macht.
Für Eltern ist dies so weltbewegend wie es für die NASA seinerzeit der erste Mann auf dem Mond war.
Montag, 5. September 2011
Auf dem Spielplatz, Teil II
Man liest und hört ja immer wieder von Eltern, denen die Karriere ihrer Kids nicht schnell genug gehen kann. Die Ärmsten werden vermutlich noch vor der Kindergartenanmeldung bei einer Misswahl oder Deutschland sucht den Superstar angemeldet. Eine Vertreterin dieser Spezies habe ich wohl gestern auf dem Spielplatz eines Biergartens gehört. Sie sagte zu ihrem Jungen: "Lauf schneller, lauf schneller!" Und seufzte, als ein anderer Junge das gewünschte Spielpferd zuerst erreichte: "So wirst du nie der erste bei irgendwas in deinem Leben"...
Montag, 5. September 2011
Auf dem Spielplatz, Teil 1
Noch kann unser kleiner Entdecker auf dem Spielplatz wenig tun, als mit Sand zu werfen. Ich strahlte ihn trotzdem stolz an und sagte: "Das wird alles mal dir gehören, mein Sohn"
Dienstag, 30. August 2011
Die Jugend von heute
Die Jugend von heute: Unser Kleiner trägt ACDC Shirt und Piratenhose, hat dann aber Angst vorm Ventilator und krabbelt heulend davon...
Dienstag, 30. August 2011
Kickern mit 11 Monaten
Wie soll man vernünftig Kicker spielen, wenn der Gegner immer versucht den Ball zu essen? ;-)
Donnerstag, 18. August 2011
Was ist "ein selbstbewusstes Kind"?
Bis dato waren wir gewöhnt, dass unser Kleiner überall Begeisterungsstürme auslöst, wo er auftaucht und die Leute mit seinem Sonnenscheingrinsen anlächelt, doch dieses Wochenende wurden wir zum ersten Mal mit einer kritischen Stimme konfrontiert. Unser kleiner Entdecker hatte nämlich keine Lust, dem Monolog der Dame zuzuhören, geschweige denn, ruhig zu sitzen. "Sie haben aber auch eine Herausforderung, ihr Kind ist ja sehr selbstbewusst.", war der Kommentar. Klingt harmlos, aber zwischen den Zeilen war die Botschaft klar: ´Ihr verzogener Balg nervt!´
Umso mehr freute ich mich über den Kommentar meiner Frau: "Nein, gar nicht, er ist das glücklichste Kind der Welt, wenn er rumkrabbeln und die Welt entdecken kann. Jetzt ist ihm natürlich langweilig."
Samstag, 21. Mai 2011
Gedicht zu deinem 8. Lebensmonat
Du bist erst acht Monate alt
Und schon Astronaut, der von seinem Hochstuhl aus in den Weltraum schießt
Um neue Planeten zu erforschen. Und neue Nahrungsmittel.
Du bist Physiker, der herausfinden will,
was die Welt im Innersten zusammenhält
und nie müde wird, Experimente zu machen.
Du bist Schatzsucher und Entdecker neuer Kontinente,
reist vom Süd- zum Nordpol unseres Hauses,
immer auf der Suche nach dem Unbekannten,
das es zu erforschen gilt.
Du bist Extremsportler
Und liebst den Kick, am Rande des Abgrundes dich ganz selbst zu spüren.
Du bist die verkörperte Unschuld,
die Insel im Meer des Unsinns
Du bist mein Sonnensystem.
Sonntag, 24. April 2011
Wickeln 2.0 - der verflixte siebte Monat
Geneigte Leser, ihr erinnert euch vielleicht noch an mein Statement, Wickeln wäre einfach. Das dachte ich damals auch - doch "damals", das war bevor unser Kleiner sich selbständig von Bauch- auf Rückenlage und anders herum drehen konnte.
Seitdem er das kann, hat er überhaupt keine Lust mehr, still auf dem Rücken zu warten, bis Klamotten und Windeln aus- und angezogen werden.
Stattdessen gilt sein ganzer Ehrgeiz dem Versuch, den Plastikbehälter mit den feuchten Tüchern auf den Boden zu werfen, an der Spieluhr zu ziehen und zu gucken, wie weit man sich an den Abgrund des Wickeltisches wagen kann, ohne runterzufallen. An besonders herausfordernden Tagen kommt dazu noch, dass er Pipi macht und - genau eine Sekunde, bevor die neue Windel eigentlich angelegt werden sollte - ein größeres Geschäft erledigt.
Tränen und Glückseligkeit liegen in dieser Phase so nah beieinander wie bei einem manisch-depressiven, denn kaum teilt man mit Papa einen gemeinsamen Lachanfall darüber, dass man den Wickeltisch vollgemacht hat, wird auch schon herzzerreißend darüber geweint, dass man sich auf den Rücken legen soll.
Aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Was natürlich für Sohnemann wie Papa gleichermaßen gilt.
Donnerstag, 7. April 2011
Was kann euer Sohn schon?
Die Frage "Was kann der denn so?" kennt man(n) vor allem hinsichtlich neuer Autos und Computer. Eine Kollegin fragte heute allerdings, was unser Sohn schon kann, mit sechs Monaten. Meine Antwort: "Mama und Papa glücklich machen, Brei essen, mit frauen jeden Alters flirten, sich drehen, ein bisschen krabbeln und am besten und vor allem: herzlich lachen".
Sonntag, 3. April 2011
Schwangere Männer
Beobachtung im Baby-Fachmarkt: Warum haben Männer eigentlich immer exakt die gleiche Figur wie die Mütter ihrer Kinder - egal im wievielten Monat diese Frauen sind oder wie lang die Kinder schon auf der Welt sind?

