Plattformen: Wii, PC, PS2, PS3, DS, PSP, Xbox360
Die Story von G-Force klingt reichlich abgefahren: Eine Spezialeinheit von zu Agenten umgeschulten Meerschweinchen soll die Welt retten - vor Haushaltsgeräten. Das Ergebnis kann sich nicht nur optisch sehen lassen, sondern ist auch brüllend komisch.
Egal ob auf der Leinwand: Die Diskrepanz zwischen coolen Agentenklischees a la James Bond und den pelzigen Kleintieren in der Hauptrolle sorgt schon per se für Komik. Das funktioniert im Kino genau so wie vor der Konsole, selbst für Spieler, die den Film gar nicht gesehen haben.
In der Hauptrolle: Spezialagent Darwin, Agent mit der Lizenz zum Fiepsen. Seine Gegner sind ebenso ungewöhnlich wie er selbst: mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattete Haushaltsgeräte wie Toaster und Waffeleisen laufen Amok, weil die Firma, die sie gebaut hat, auf diese verrückte Art der Invasion die Weltherrschaft anstrebt.
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Wie in einem James Bond-Film hat auch dieser kleine Held allerlei Spielzeug, wie es das große Vorbild vom Technikexperten Q zur Verfügung gestellt bekommt. So hält Meerschweinchen Darwin per Funk Kontakt zum Rest der Crew, sammelt Hinweise per PDA, kann Objekte scannen und aus diesen Informationen Lücken im Sicherheitssystem für sich nutzen. Fleißig wie ein Hamster im Laufrad springt er über Hindernisse wie Mauervorsprünge oder Aktenschränke und bahnt sich seinen Weg durch Luftschächte wie seinerzeit Bruce Willis in Die Hard (Stirb Langsam).
EIN MEERSCHWEINCHEN WILL HOCH HINAUS
In Kampfszenen wird das Meerschweinchen zum Kamikaze-Stubentiger. Er schießt und benutzt seine Laserpeitsche wie ein Indiana Jones mit Fell. Darwin kann sogar fliegen. Das allerdings - so viel Realismus muss selbst in so einer verrückten Spielwelt sein - nur dank seines Jetpacks auf dem Rücken.
Damit auch das Gehirn benutzt wird, muss der Spieler ab und zu Aufgaben lösen oder Gegenstände korrekt verwenden, um weiterzukommen. So gilt es z.B., die Aufmerksamkeit eines spinnenartigen Roboters auf sich zu lenken und im richtigen Moment in Deckung zu gehen, damit der Laserstrahl des Gegners eine Tür aufschießt und nicht den Helden verletzt.
Die Spielwelt, die Charaktere und ihre Bewegungen sind sehr gelungen. Warum die völlig harmlosen Kampfszenen dem Titel dennoch eine USK-Einstufung ab 12 eingebracht haben, bleibt das Geheimnis der prüfenden Jugendschützer. Wir sagen: Da hier nur gegen Haushaltsgeräte gekämpft wird, ist das Spiel völlig unbedenklich!
3D HEIMKINO
Ein ganz besonderes Erlebnis bietet die kostenlos mitgelieferte 3D-Brille. Das Spiel kann damit komplett in einem speziellen 3D-Modus gespielt werden. Zu viel erwarten sollte man sich davon aber nicht, denn technisch kann dieser Effekt nicht mit modernen 3D-Kino-Erlebnissen mithalten. Als netter Gag am Rande dennoch eine originelle Idee und sicher ein Vorgeschmack auf die Spiele der Zukunft.
Die Spionage-Action aus der Perspektive eines Meerschweinchens zu erleben, hat nicht nur für kleine Gamer seinen Reiz. Schon allein für diese originelle Idee verdient G-Force einen zusätzlichen Sympathie-Bonus!
| Positiv |
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Humorvoll |
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Originelle Figuren |
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Gewalt nur gegen Objekte |
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| Fakten: |
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Genre: Action |
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Systeme: alle |
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Publisher: Disney |
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| Wertung: |
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Originalität: 1 |
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Kindgerecht: 2 |
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Grafik: 2 |
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Sound: 1 |
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Steuerung: 2 |
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Gameplay: 2 |
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Gesamt: 2 |
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