Hotspot für den Familienurlaub: Der Gardasee

Sirmione am Gardasee (Foto: Herbert Gotthartsleitner)

Sirmione am Gardasee

Wenn es um die Anreisedauer geht, ist der Gardasee aus deutscher Sicht schon fast so etwas wie ein „Naherholungsgebiet“. Nicht nur deshalb ein idealer Familien-Hotspot: Ganz besondere Badeplätze und Vergnügungsparks erwarten die Urlauber.

Wer mit der Familie baden gehen oder etwas Spannendes erleben will, dem bieten sich am Gardasee so viele Möglichkeiten, dass die Auswahl schwer fällt.

Ein Hotspot für Natur-Fans: die Baia delle Sirene. Wer keine Angst hat vor den Sirenen aus der Sagenwelt, die dem Ort ihren Namen gaben, findet hier einen der schönsten Badebuchten des Gardasees. Es braucht auch keine sagenumwobenen Sirenen, um Familien hierher zu locken, denn die etwa zwei Kilometer nördlich von Garda gelegene Bucht punktet mit einladender Optik.

Sonnenschirme sind nicht nötig, denn die unzähligen Olivenbäume, die die Bucht säumen, spenden Schatten. Die terrassenförmige Bucht bietet jede Menge Erholung. Das Wasser fällt flach ab und ist damit auch für kleine Schwimmer ideal.

Künstliche Inseln im vom See abgegrenzten Schwimmbereich laden ein zum Hinaufklettern. Wer vom Toben Hunger bekommt, kann sich am Kiosk versorgen. Für die kleinen Besucher gibt es zudem einen Miniclub, in dem die Betreuer mit den Kindern spielen, im Pool planschen oder mit speziellen Kinderfahrzeugen um die Wette düsen.

Parco Natura Viva

Ein unvergessliches Abenteuer erleben alle Familienmitglieder auch im Parco Natura Viva. Hautnah fährt man im ersten Teil, dem Safaripark, im eigenen Auto an Giraffen, Antilopen und jeder Menge anderen Wildtieren vorbei. Wenn es in das Raubtiergehege geht, halten die Besucher die Luft an. Denn dort verbringt die Löwenfamilie ihren Mittagsschlaf – zum Greifen nah.

Der zweite Teil des Ausflugs führt in einen großen Tierpark samt Streichelzoo, wo sich Ziegen und Meerschweinchen gerne füttern und streicheln lassen.

Eine Zeitreise kann man im Anschluss machen: Der Dinosaurier-Park ist der dritte Parkabschnitt. In einem Rundgang begegnen dem Besucher Dinos in allen Größen – natürlich darf auch der imposanteste von allen nicht fehlen: der Tyrannosaurus Rex.

Für Actionfans: Gardaland

Schon am Eingang zum Gardaland wird klar: Hier tauchen Besucher in eine andere Welt ein. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist zu Beginn eine Fahrt mit dem Gardaland-Express empfehlenswert. Schnell wird klar: Ein Tag wird nicht ausreichen, um alles erlebt und gesehen zu haben.

Gardaland, das sich in die vier großen Bereiche Fantasy, Energy, Adventure und Show gliedert, bietet für jeden Geschmack etwas. So vergnügen sich die ganz Kleinen in der Raupen-Achterbahn oder in der liebevoll gestalteten Doremi-Farm. Bunte Esel, Kühe und Schweine verzaubern Kinder und verspielte Erwachsene.

Für Actionfans die erste Adresse am See: Gardaland

Für Actionfans die erste Adresse am See: Gardaland

Für die größeren und die actionorientierteren Besucher empfehlenswert: eine wilde Fahrt mit dem Raptor. Dahinter steckt eine gigantische Achterbahn mit Adrenalin-Garantie. Jede Menge Unterhaltung bieten den ganzen Tag über Shows, Theateraufführungen und 3D-Kinos.

Wer sich in all dem Trubel auch mal entspannen will, findet in einem der vielen Restaurants und schattigen Pausenzonen ein wenig Ruhe, bevor das Abenteuer weitergeht.

Für abenteuerlustige Wasser-Ratten

Wer beim Baden mehr Abwechslung sucht, als ein See selbst bieten kann, fährt in einen der unzähligen Wasserparks in Seenähe. Der Parco Acquatico Cavour zum Beispiel liegt etwas südlich vom Gardasee. Der Weg lohnt sich. In dem großen und gepflegten Park vergnügen sich Kinder mit den unzähligen Wasserrutschen und Spritzbrunnen, während die Erwachsenen bei einem Latte Macchiato an der Poolbar oder in der Palmenoase entspannen.

Ältere Kinder und jung gebliebene Erwachsene stürzen mutig sich von der sechsbahnigen Eisberg-Rutsche. Wer es ruhiger mag, entspannt auf der weitläufigen Liegewiese. Echtes Südsee-Feeling kommt auf, wenn man sich von einem der Gästebetreuer den Sonnenschirm am (künstlichen) weißen Sandstrand aufspannen lässt und einem die Sonne zwischen den Palmenblättern zublinzelt.

Text: Manuela Gotthartsleitner-Wagner / Fotos: Herbert Gotthartsleitner