ab 10 Jahren
2-5 Spieler
Spielzeit: 30 Minuten
Spiele-Autor: Matt Worden
Verlag: Schmidt
Glück und Strategie sind gleichermaßen gefragt, wenn man sich auf dieses Abenteuer in den Weiten des Weltraums einlässt.
In dem familienfreundlichen Sammelspiel erforschen und besiedeln die Spieler fremde Planeten.
Wir schreiben das Jahr 2342. Die Erde ist längst nicht mehr die Grenze der menschlichen Besiedlungsvorhaben.
Die Erforschung und Bevölkerung des Alls ermöglicht eine Erfindung namens "Jump Gate".
Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich Raumschiffe selbst auf Planeten beamen, deren Galaxien früher endlos weit entfernt schienen.
Die Reisen lohnen sich, denn in weiter Ferne warten auf die bis zu fünf wagemutigen Raumfahrer Rohstoffe und Ruhm.
Dank futuristischer, mit viel Liebe zum Detail gestalteter Illustrationen und Spielfiguren in der Anmutung von Spielzeug-Raumschiffen tauchen Science Fiction-Fans hautnah in die Faszination Weltraum ein.
Startpunkt der Space Mission ist das Jump Gate, um das bereits zu Beginn des Spiels acht fremde Planeten kreisen.
Zwölf Planeten gibt es insgesamt.
Von dem Hightech-Sprungtor aus starten die Raumschiffe der Spieler. Wohin die Reise genau geht, entscheiden die Karten, denn diese liefern die Ziel-Koordinaten.
Dabei entscheiden die Karten nicht nur, wie die Planeten anzufliegen und zu scannen sind, sondern auch wie auf ihnen gelandet werden kann.
Der Clou: Der Pilot, der gerade am Zug ist, darf immer nur eine Order wählen.
Der Trip durchs Universum geht über mehrere Runden, wobei jeder Spieler in seinem Zug immer zwei von sechs verschiedenen Aktionen durchführen muss.
So hat er als Kapitän seines Raumschiffs zu entscheiden, ob er Nachschub für seine Kartenhand braucht oder doch lieber einen Raumsprung auf einen anderen entfernten Planeten wagt.
Oder ist gar der Flug zu einem der beiden Nachbarplaneten besser? Und was ist mit dem Scannen eines unerschlossenen Planeten?
Vielleicht gibt er aber lieber Befehl zum Landen und zum Bau einer Raumstation?
Allerdings: Man könnte ja erst mal den Planeten entdecken, auf dem man gelandet ist...
Die Möglichkeiten sind also endlos wie der Weltraum!
Mehr Freiraum? Mehr Raumstation!
Das Spielfeld besteht aus runden Papptafeln (Jump Gate sowie acht Planeten).
An jedem der Planeten, die um das Jump Gate angeordnet werden, wird außerdem ein verdeckter Stapel von Güterplättchen abgelegt. Diese Plättchen symbolisieren wahlweise Mineralien, Wasser, Chemikalien, Aliens oder leeren Raum.
Jeder Spieler erhält eine Übersichtskarte sowie 20 Marker in der Farbe seines Raumfahrzeugs. Die eine Seite stellt eine Raumsonde dar und dient dazu, gescannte Güterplättchen als das Eigentum des Spielers zu markieren oder aber um die Anzahl der absolvierten Raumsprünge zu dokumentieren. Die andere Seite jedes Markers verkörpert eine Raumstation, um eroberte Planeten dem jeweiligen Spieler zuzuordnen.
Siegpunkte sammeln
Risikobereitschaft, Glück und die richtigen Karten entscheiden darüber, wer die meisten Siegpunkte einfliegt.
Diese häuft man bei seinen Missionen auf verschiedene Weise an. Beim Schürfen von Edelsteinen oder geheimnisvoller Materie etwa.
Aber auch beim Zusammentreffen mit Aliens und beim Einsammeln des für den "Blauen Planeten" so wertvollen Wassers.
Und natürlich kann man auch mit dem Jump Gate mächtig punkten.
Fazit
Die Fülle an Entscheidungsmöglichkeiten, gepaart mit den einfachen Spielregeln, erlaubt einen schnellen Zugang zu einem Spiel.
Für Science Fiction-Fans und Sammler ist Space Mission anziehend wie ein Schwarzes Loch.
Das Spiel bietet sowohl Familien und Gelegenheitsspielern als auch Vielspielern einen hohen Wiederspielreiz.
Der Eintrittspreis ins All beträgt ca. 20 Euro. Ein sehr faires Angebot, wenn man den wertigen Eindruck der Materialien bedenkt, die deutlich zum Spielreiz beitragen.
Video zum Spiel

