Mein Freund der Roboter: i-Que

Kleiner Roboterfreund: i-Que (Foto: Vivid Toy Group)

Kleiner Roboterfreund: i-Que (Foto: Vivid Toy Group)

Von einem Roboter als exotisches Familienmitglied träumt wohl jeder Junge. Der i-Que lässt diesen Traum wahr werden. 

games4family.de-Altersempfehlung: ab 5 Jahre

Kinder lieben Roboter. Vor allem für Jungs ist das Thema ein zeitloser Klassiker. In den letzten Jahren kommen Unterhaltungselektronik und Spielwarenbranche dieser Sehnsucht nach einem starken, intelligenten und coolen künstlichen Spielkameraden erstaunlich nah.

Jüngstes Beispiel: der i-Que von Vivid. Apropos jung: Kinder ab 4 Jahren können laut Hersteller mit dem Roboter spielen. Wir empfehlen als Einstiegsalter 5 Jahre.

Sein muskulöser Plastik-Körperbau, das futuristische Design, ganz in Weiß und Neonorange und seine flippige Tolle verhelfen ihm zum größtmöglichen Coolness-Faktor. i-Que imponiert zudem gerne seiner Umgebung mit Licht- und Soundeffekten und imposanten Moves.

Künstliche Intelligenz, natürliche Ausstrahlung

i-Que ist ein sympathischer Zyklop: Anstelle eines klassischen Gesichts besteht i-Ques Kopf vor allem aus einem großen LED-Auge.

Damit er auch auf Augenhöhe mit seinen menschlichen Freunden kommunizieren kann, wurde der moderne Spielzeug-Roboter mit allerlei Hightech ausgestattet.

„Hallo, menschliches Wesen, es ist schön dich zu sehen“, begrüßt iQue seinen stolzen Besitzer. Laut Hersteller handelt es sich bei i-Que um den ersten Roboter mit Spracherkennungstechnologie.

Das funktioniert im Test gut. Zu den vielen Angeboten, die der in Orange und Weiß gefärbte Spielkamerad zum Zeitvertreib macht, zählt ein Quiz.

Wie bei „Wer wird Millionär“ werden vier Antwort-Möglichkeiten angegeben. iQue dient dabei gleichzeitig als Moderator und als Gegenspieler.

Hält man zum Beispiel Antwort „2“ für die richtige, tippt man diese wahlweise ins Smartphone oder spricht die Zahl „2“ laut aus. iQue hatte bei unserem Test keine Verständnisschwierigkeiten. Im Gegenteil lobte er uns für unser Wissen. Man merkt dem Kleinen also seine gute Roboterstube an.

Smartphone trifft auf smartes Spielzeug

iQue kann sich bewegen, sprechen und spielen. (Foto: Vivid)

i-Que kann sich bewegen, sprechen und spielen. (Foto: Vivid)

iQue ist bereits zusammengebaut, wenn man ihn aus der Schachtel auspackt.

Allerdings braucht er noch zwei Dinge, bevor er wirklich zum Leben erweckt wird: zunächst Batterien, die in seinen Füßen verstaut werden.

Vor dem ersten Spiel muss der Besitzer außerdem die dazugehörige App runterladen, die sowohl für Android-Handys und Tablets zur Verfügung steht als auch für Apple-Produkte wie das iPhone.

Ist die Verbindung zwischen Roboter und Smartphone per Bluetooth hergestellt, fungiert das Handy wie eine Fernbedienung.

Doch i-Que lässt sich nicht nur per Sprachbefehl oder Handy-Eingaben steuern, er führt erfreulicherweise auch ein quirliges Eigenleben und plaudert und bewegt sich gern auf eigene Faust.

Natürlich lässt sich i-Que auch wie ein klassisches Spielzeug benutzen, doch dank der Technik aus dem digitalen Zeitalter bietet er einen imposanten Mehrwert.

Grips unter der Plastikhaube

Wie der Name i-Que mit seiner lautmalerischen Ähnlichkeit zu „IQ“ (Intelligenzquotient) suggeriert, ist der kleine Spielkamerad richtig clever.

Stellt man ihm eine Frage, weiß er erstaunliches zu berichten. Vielleicht hilft das ja sogar bei den Hausaufgaben. Seine Entertainer-Qualitäten beweist i-Que dagegen, wenn man ihn darum bittet einen Witz zu erzählen.

Der Roboter spricht im Gegensatz zu anderen Spielzeug-Robotern nicht nur, sondern versteht auch, was sein Nutzer zu ihm sagt. Möglich macht dies sein Mikrofon und Spracherkennungstechnologie, die auch bei Smartphones und Tablets genutzt wird.

Um die richtige Antwort auf Fragen wiederzugeben, greift die Software auf die im Roboterkörper integrierte Datenbank zu oder – dank der Smartphone-Verbindung – online auf ausgewählte Internetinhalte zurück.

Eine Kindersicherung in Sachen Internetnutzung ist inklusive: Die Software Google SafeSearch und eine zusätzliche Liste unangemessener Wörter, die individuell ergänzt werden kann, verhindert, dass i-Que Inhalte sucht und wiedergibt, die nicht altersgerecht sind.

i-Que-Verpackung-cAndere Inhalte sind auch offline nutzbar.

So kann i-Que Mathematikaufgaben lösen, Wörter buchstabieren oder auch Spiele spielen wie Drei gewinnt (Tic Tac Toe).

Eine andere lustige Anwendung: i-Que kann geschriebene Nachrichten nachsprechen, was bei nichtsahnenden Empfängern für Staunen sorgt.

Außerdem ist er multilingual, spricht mehrere Sprachen und kann sechs verschiedene Stimmencharaktere imitieren.

Fazit

i-Que ist ein Riesenspaß für große und kleine Roboter-Fans, wenngleich mit 104,99 Euro (UVP) auch ein für Spielzeug recht teurer.

Clevere Kinder aber wissen: Wenn man Papa den Kauf schmackhaft macht, sollte das mit dem Geschenk klappen.

Wichtig ist dann nur, den verspielten Herrn Papa daran zu erinnern, dass i-Que eigentlich dem Sohnemann gehört…

Video (Englisch)

Übrigens:

Der Roboterfreund wurde vom Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels e. V. (für das „TOP 10 Spielzeug“ 2015 nominiert. Auch im Rennen um unseren games4family.de-Award ist er dabei.