Tastspiel ab 4 Jahre: Fühlzwerge

Würfeln, Fühlen und  Gewinnen - Schmidt Spiele macht den Tastsinn zum Spielprinzip.

Würfeln, Fühlen und Gewinnen – Schmidt Spiele macht den Tastsinn zum Spielprinzip.

„Fühlzwerge“ nennt sich ein Vergnügen für die jüngsten Spieler aus der Reihe „Meine Lieblingsspiele“ von Schmidt. Die Reihe vereint witzige Spielideen, einfache Regeln und kurze Spielzeiten zu einem perfekten Spaß für die kleine Zielgruppe.

Alter: ab 4 Jahre
Spieler: 2-4
Dauer: 10-15 Minuten
Autoren: Wolfgang Dirscherl, Heinz Meister

Spielmechanismen, in denen Würfel eine Rolle spielen gibt es zahllose. Dieses hier geht jedoch einen besonders originellen Weg, denn wie der Titel schon erahnen lässt, werden die kleinen Spieler zu „Fühlzwergen“.

Gefragt ist also neben Glück beim Würfeln jede Menge Fingerspitzengefühl.

Das Spielprinzip

Zu Beginn wird der große Fühlsack mit 20 ausgestanzten Formen und Figuren gefüllt. Elefant, Katze, Baum, Schiff, Auto, Fische, Teddy – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gleichzeitig wurde erkennbar Wert darauf gelegt, dass die Begriffe den Kindern dieses Alters bekannt sind.

Es gilt im großen Fühlsack genau die Pappformen zu ertasten, die auf den Bildkarten zu sehen sind – ohne hinzusehen, versteht sich. Diese 20 Bildkarten werden unter den Spielern gleichmäßig verteilt.

Die gefühlsbetonten Zwerge krabbeln also neugierig und voller Elan gleichzeitig mit den Händen im Fühlsack herum auf der Suche nach dem „missing link“. Was das Spiel spannend macht ist der Umstand, dass es schnell gehen muss, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Zudem sorgt derjenige Spieler, der zum Würfel-Zwerg erkoren ist, für Zeitdruck. Er würfelt nämlich, während bis zu drei Fühlwerge im Dunklen herum tappen, eifrig, um schnell selbst wieder nach den richtigen Formen suchen zu dürfen. Um den Job des Würfel-Zwergs an den nächsten Mitspieler abgeben zu können, muss er allerdings zwei mal das „Fühlzwerg“-Symbol würfeln.

Bis dahin muss der Würfel-Zwerg die Aktionen ausführen, die der Würfel anzeigt. Sehr zum Vergnügen der Mitspieler, denn der Würfel-Zwerg muss beispielsweise in die Luft springen.

fuehlzwerge-inhalt

Die Fühlzwerge sollten sich indes nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn wer falsch fühlt oder daneben rät, wird für sein vorschnelles Urteil nicht belohnt.

Dann freut sich stattdessen ein Mitspieler über den Missgriff: Der darf nämlich die gezogene Form auf seine eigene passende Bildkarte legen. Wer als Erster auf allen eigenen Bildern die passende Form liegen hat, gewinnt.

Fazit

Ein garantierter Spaß mit viel Gefühl und noch mehr Nervenkitzel für junge Spieler.

Die Autoren

Wolfgang Dirscherl (38) ist Spieleerfinder, Kinderbuchautor und freier Spieleredakteur. Der gelernte „Bänker“ kam früh auf den Spielgeschmack. Er gewann 2001 das von der Jury ‚Spiel des Jahres‘ ausgeschriebene Stipendium für Nachwuchsautoren. Seitdem hat der Familienvater mehr als 40 Spiele veröffentlicht, u.a. „Linus, der kleine Magier“, das 2013 von der Jury ‚Kinderspiel des Jahres‘ auf die Liste der besonders empfehlenswerten Kinderspiele gesetzt wurde.

Heinz Meister hat seit seiner ersten Veröffentlichung 1984 etwa 100 Spiele entwickelt. Die meisten hat der gelernte Fliesenleger für Kinder konzipiert. Meister wird seinem Nachnamen gerecht, wurden seine Werke doch schon vier Mal mit dem ‚Deutschen Kinderspiele Preis‘ und zwei Mal mit dem ‚Sonderpreis Kinderspiel‘ ausgezeichnet sowie mehrmals für das ‚Kinderspiel des Jahres‘ nominiert.

„Fühlzwerge“ ist die zweite gemeinsame Veröffentlichung der beiden Autoren.

Verlag: Schmidt Spiele