Experimentierkasten: Triops-Giganten

Zeitreise in die Erdgeschichte: Der Kosmos Experimentierkasten erweckt die Urzeit zum Leben. Auch wenn die „Dinos“ recht klein aussehen …

Die kleinsten „Dinosaurier“: Die Triops-Giganten sind Urzeitkrebse. (Foto: Kosmos)

„Giganten“ klingt vielleicht etwas irreführend. Denn die Urwesen, die man mit dem Kosmos-Experimentierkasten „Triops-Giganten“ züchten kann, werden nur etwa 10 cm groß.

Dennoch gelten sie als die Riesen unter den als „Urzeitkrebse“ bekannten Triops-Arten. Im Vergleich zu anderen Arten können die Wasserbewohner aus diesem Set fast doppelt so groß werden.

Die kleine Verwandtschaft der Dinosaurier

Ihren Spitznamen „Urzeitkrebse“ verdanken sie der Tatsache, dass sie bereits zur Zeit der Dinosaurier die Erde bevölkerten.

Damit man gleich auf den ersten Blick ein Gespür dafür bekommt, wie alt diese Tierart ist, gehört zum Lieferumfang eine urzeitliche Kulisse aus Pappe.

Das imposante Panorama ist mit etwas Klebstoff schnell aufgestellt.

Leben wie aus dem Nichts

Zum Experimentier-Set gehören außerdem Futter für die Triops-Babys, Futter für die später ausgewachsenen Tiere, Wasseraufbereiter, Lupe, Thermometer, zwei Arten von Sand, Schlauch, Spritze.

Außerdem gibt es eine sehr detaillierte Anleitung in Heftform, welche neben Hinweisen zur Aufzucht und Pflege auch Wissenswertes über die wasserliebenden Wesen verrät.

Ebenfalls im Forscherheft: Versuche für kleine Biologen. Mit diesen Anregungen können die Kinder das Verhalten der Tiere Tag für Tag erforschen.

Beispielsweise erfahren die kleinen Wissenschaftler, warum die Triopse sich zur Navigation am Licht orientieren. Oder woher sie ihren Namen haben …

Swimmingpool für Unterwasser-Dinos

Das Becken bietet einen separaten Aufzuchtbereich, in dem die Larven heranwachsen können.

Da das Becken transparent ist, lässt sich das Wachstum und Treiben der ungewöhnlichen „Haustiere“ gut beobachten.

Klein, aber oho

In einem Gefäß befinden sich klitzekleine Eier. Sobald die Temperatur im Becken dauerhaft verlässlich für die Triops-Aufzucht passend ist (falls die Zimmertemperatur nicht ausreicht, kann eine Lampe zu Hilfe genommen werden), kann es losgehen.

Kaum zu glauben, dass sich aus den kaum sichtbaren Teilchen, die man ins Aufzuchtbecken gibt, eines Tages echte Lebewesen entwickeln.

Sind die Triopse alt genug, dürfen sie ins große „Schwimmerbecken“ wechseln.

Die Altersempfehlung: Kinder von 8 bis 14 Jahren. Diese können mit Hilfe der Anleitung sich bereits selbst um den Nachwuchs kümmern, doch empfiehlt es sich, dass ein Erwachsener die Aufzucht begleitet.

Ein schlechtes Gewissen müssen Artenschützer übrigens nicht haben: Laut Kosmos stammen die Eier aus kontrollierter und nachhaltiger Laborzucht und wurden nicht der freien Natur entnommen.